Bildungsprogramm

Talat Alaiyan Bildungsprogramm*

Peerbasiertes Interkulturelles Bildungsprogramm aus Berlin

 

Wie lässt sich eine „Shared Society“ vorstellen, die von Akzeptanz und Befürwortung von Vielfalt geprägt ist? Was können wir dabei von NGOs aus Israel lernen, die dort tätig sind, wo die Herausforderungen an eine „Shared Society“ mindestens genauso groß sind?

 

Der New Israel Fund (NIF) Deutschland bietet seit Januar 2019 ein vom Berliner Senat unterstütztes Bildungsprogramm an weiterführenden Berliner Schulen an, das auf spielerischer Basis mit Schüler*innen Reflexions- und Handelskompetenzen in Bezug auf Konflikte und Diskriminierung in vielfältigen Gesellschaftsräumen im Berliner Umfeld und in globalen Zusammenhängen erarbeitet.

 

Der 90-minütige Workshop ermöglicht eine erste Sensibilisierung zu den Themen Vielfalt und Diskriminierung und bewegt sich somit auch im Bereich der Gewaltprävention. Ziel des Workshops ist die Heranführung der Schüler*innen der Klassen 7 – 9 an die Fähigkeit Diskriminierungen zu erkennen bzw. zu benennen und sich für gleichberechtigte Alternativen, unter anderem gegen Antisemitismus, Islamophobie und Menschenverachtung jeglicher Art, im Sinne einer „Shared Society“ einsetzen zu können. Der Workshop ist an Unterrichtsinhalte aus den Fächern Ethik, Gesellschaftskunde und vergleichbaren Unterrichtsformen anknüpfbar. Zum Einsatz gebracht werden verschiedene partizipative und interaktive Methoden, u.a. ein Brettspiel, die vom NIF in Zusammenarbeit mit Shatil (Israel) entwickelt wurden.

 

Junior und Senior Trainer*innen leiten zu zweit Unterrichtseinheiten. Die Junior Trainer*innen sind weitestgehend in Ihren 20ern und auslandserfahren, während die Senior Trainer*innen mehrjährige Erfahrung in der Bildungsarbeit mitbringen. Die Trainer*innen sind an der Entwicklung der Unterrichtsinhalte beteiligt und wurden speziell für das Bildungsprogramm ausgebildet.

 

Die Bildungseinheiten sollen den Schüler*innen einen ersten Anstoß zur Reflexion bieten. Als Pilotprogramm konzipiert zielt der NIF darauf ab, seine „Shared Society“ Programme für den Berliner Kontext auszubauen und mit Schulen langfristige Kooperationen zu etablieren. Methodisch werden dabei spielerische Elemente im Mittelpunkt stehen.

 

*Das Programm wurde nach dem in jungen Jahren verstorbenen Palästinenser Talat Alaiyan benannt, in dessen Namen seine Mutter, Dr. Halima Alaiyan, sich in Deutschland für die Begegnung zwischen Israel*innen, Palästinenser*innen und Deutschen einsetzt (www.talat-alaiyan.de)

Ansprechpartner

 

Jan-Hinrich Wagner

Leitung Bildungsprogramm

jan-hinrich.wagner@nif-deutschland.de

+49 176 386 330 50

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